WHAT TO WEAR

The Art of Texture: Wie du Materialien kombinierst und Looks neu definierst

Ein gelungenes Outfit lebt nicht nur von Farben und Schnitten, sondern auch davon, wie unterschiedliche Materialien zusammenspielen. Glattes Leder neben weichem Cashmere, strukturierter Denim zu fließender Seide oder feiner Strick zu einer glänzenden Oberfläche: Solche Kontraste geben einem Look Tiefe, ohne dass er überladen wirkt.
Der Schlüssel liegt darin, Materialien bewusst zu kombinieren. Dabei brauchst du weder viele verschiedene Kleidungsstücke noch ständig neue Trends. Oft genügt es, vertraute Pieces aus deinem Kleiderschrank anders zusammenzustellen.
Ob Leder von Jitrois, Utzon oder Stouls, Strick von Extreme Cashmere, Laneus und Iris von Arnim oder Denim von Frame, R13 und Mother – unterschiedliche Texturen eröffnen zahlreiche Stylingmöglichkeiten. Wir zeigen dir, wie du daraus Schritt für Schritt Looks entwickelst, die interessant und gleichzeitig stimmig wirken.

Materialien entdecken

THE TEXTURE EFFECT

Opposites Attract: Warum Gegensätze im Materialmix den Unterschied machen

Manchmal fehlt einem Outfit nicht die Farbe, sondern der Kontrast. Genau hier kommen Texturen ins Spiel. Treffen Materialien mit unterschiedlichen Oberflächen aufeinander, entsteht ein spannender Wechsel zwischen Ruhe und Struktur.
Besonders einfach gelingt das mit drei Kombinationen:
Glatt trifft strukturiert: Eine Lederhose zu einem weichen Cashmere-Pullover verbindet eine glatte Oberfläche mit voluminösem Strick.
Matt trifft glänzend: Eine Seidenbluse bekommt durch eine matte Jeans einen lässigeren Charakter. Der dezente Glanz der Seide bleibt dabei im Mittelpunkt.
Fest trifft fließend: Eine strukturierte Denim-Jacke über einem fließenden Seidenkleid schafft einen bewussten Gegensatz in der Silhouette.
Entscheidend ist nicht, möglichst viele Materialien zu tragen. Zwei bis drei unterschiedliche Texturen reichen häufig aus. Wähle ein Material als Hauptdarsteller und lasse die übrigen Pieces den Look ergänzen. So wirkt der Kontrast durchdacht statt unruhig.

Leder entdecken

LESS COLOUR, MORE TEXTURE

Same Shades, Different Textures: So bekommt dein Outfit mehr Tiefe

Ein Outfit kann auch ohne starke Farbkontraste interessant wirken. Gerade bei einer reduzierten Farbpalette übernehmen Materialien eine wichtige gestalterische Rolle.
Stell dir einen Look in Creme-, Sand- und Brauntönen vor: Ein weicher Cashmere-Pullover trifft auf eine glatte Lederhose, dazu kommen Schuhe mit einer matten Oberfläche. Die Farben bleiben zurückhaltend, während die unterschiedlichen Texturen dem Outfit Kontur geben.
Ein weiterer Stylingtrick ist die bewusste Wiederholung eines Materials. Greife beispielsweise das Leder deiner Hose mit einem schmalen Ledergürtel oder einer passenden Tasche wieder auf. Dadurch entsteht eine visuelle Verbindung zwischen den einzelnen Pieces.
Achte außerdem auf eine ruhige Zone fürs Auge. Wenn Strick, Leder oder auffällige Oberflächen bereits viel Aufmerksamkeit bekommen, dürfen Schuhe und Accessoires zurückhaltender sein. Das schafft Balance und lässt die einzelnen Materialien besser zur Geltung kommen.

Cashmere & Knitwear

The Art of Building a Look: Dein Outfit in fünf Schritten

Vom ersten Key Piece bis zum letzten Detail – so entsteht ein stimmiger Look.

Ein Outfit zusammenzustellen, muss nicht kompliziert sein. Statt viele Kleidungsstücke gleichzeitig zu kombinieren, hilft es, den Look bewusst aufzubauen. Fünf einfache Schritte geben dir Orientierung und lassen gleichzeitig genug Raum für deinen persönlichen Stil.
01 / Start with one piece – Das Ankerteil
Beginne mit einem Kleidungsstück, das du unbedingt tragen möchtest. Das kann eine Lederhose von Stouls, eine Jeans von Mother oder ein Cashmere-Pullover von Iris von Arnim sein. Dieses Piece bildet den Ausgangspunkt für alle weiteren Entscheidungen. Besonders leicht fällt die Kombination, wenn zunächst nur ein Teil die Aufmerksamkeit auf sich zieht.
02 / Shape the silhouette – Die Proportionen
Überlege anschließend, welche Silhouette entstehen soll. Eine weite Jeans harmoniert beispielsweise mit einem schmaleren Oberteil, während ein voluminöser Strickpullover durch eine geradlinige Hose ausgeglichen werden kann. Dabei geht es nicht um feste Stylingregeln, sondern um die bewusste Verteilung von Volumen.
03 / Find your palette – Die Farbwelt
Lege zwei bis drei Farben fest, die den Look zusammenhalten. Neutrale Nuancen wie Creme, Grau, Schwarz oder Braun bieten eine ruhige Grundlage für unterschiedliche Materialien. Möchtest du einen stärkeren Akzent setzen, kannst du eine zusätzliche Farbe bewusst hervorheben.
04 / Play with texture – Der Materialmix
Erst jetzt kommt die Oberfläche ins Spiel. Frage dich, welche Textur deinem Outfit noch fehlt. Zu einer glatten Lederhose passt beispielsweise grober Strick, während eine klassische Jeans mit fließender Seide eine elegantere Richtung bekommt. Achte auch auf das optische Gewicht: Zu schweren Boots und voluminösem Strick kann ein leichteres Material einen angenehmen Ausgleich schaffen.
05 / Finish with intention – Die Details
Zum Schluss kommen Schuhe, Tasche, Gürtel und Schmuck hinzu. Sie können einen Materialkontrast wiederholen, einen Akzent setzen oder den Look bewusst beruhigen. Manchmal genügt schon eine kleine Dosis Leder oder Seide über ein Accessoire, um eine neue Textur einzubringen.
Das Wichtigste: Nicht jedes Piece muss auffallen. Ein Outfit wirkt oft besonders stimmig, wenn einige Elemente zurücktreten und andere bewusst die Hauptrolle übernehmen.

Damen Pullover

Damen Pullover

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One Look, Different Moods: Drei Anlässe, drei Materialkombinationen

Wie vielseitig Materialien sein können, zeigt sich besonders dann, wenn du einen Look für unterschiedliche Situationen anpasst. Oft braucht es dafür keinen vollständigen Outfitwechsel. Ein einziges Kleidungsstück kann die Wirkung entscheidend verändern.
01 / OFFICE HOURS – Strick, Denim & Leder
Für einen modernen Bürolook kombinierst du eine gerade geschnittene, dunkle Jeans von Frame oder Mother mit einem feinen Cashmere-Pullover, beispielsweise von Extreme Cashmere. Ein strukturierter Blazer schafft eine klare Silhouette, während Lederschuhe den Look ergänzen.
Der Materialmix bleibt zurückhaltend: weicher Strick, fester Denim und glattes Leder sorgen für Abwechslung, ohne vom Gesamtbild abzulenken.
Der Wandlungstrick: Tausche den Cashmere-Pullover gegen eine fließende Seidenbluse. Die Jeans bleibt, aber der Look bekommt eine elegantere, leichtere Wirkung – passend für ein Dinner nach der Arbeit.
02 / DINNER DATE – Leder trifft Seide
Eine Lederhose mit einer Seidenbluse verbindet zwei Materialien, die durch ihre unterschiedlichen Oberflächen besonders gut zusammenwirken. Das Leder gibt dem Outfit Struktur, während die fließende Seide einen weicheren Gegenpol schafft.
Halte die übrigen Pieces bewusst reduziert. Schlichte Schuhe, eine kleine Tasche und dezenter Schmuck lassen den Materialkontrast wirken.
Der Wandlungstrick: Ersetze die Seidenbluse durch einen lässigen, etwas weiteren Strickpullover von Laneus oder Iris von Arnim. Der Look wird entspannter und eignet sich beispielsweise für einen Nachmittag in der Stadt.
03 / EVENING EDIT – Seide, Strick & Statement-Details
Für einen Abendlook kannst du eine fließende Seidenhose oder einen Seidenrock mit einem schmalen Strickoberteil kombinieren. Der Unterschied zwischen der glatten, leicht glänzenden Oberfläche und dem weicheren Strick sorgt für Spannung.
Ein Ledergürtel oder eine strukturierte Tasche setzt einen kleinen Gegenakzent. So entsteht ein Look, der nicht auf auffällige Farben angewiesen ist.
Der Wandlungstrick: Tausche das Strickoberteil gegen eine klare, schlichte Bluse und ergänze einen Blazer. Damit lässt sich dieselbe Basis auch zu einem formelleren Event tragen.

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Styled by Texture

Wie einfach du mit Materialien arbeiten kannst, zeigt dieses Outfit zum Nachstylen:
Die Basis: Eine gerade Jeans von R13 oder Frame bildet den Ausgangspunkt. Ihre Denim-Struktur bringt eine lässige Note mit.
Der Kontrast: Dazu kombinierst du einen weichen Cashmere-Pullover, beispielsweise von Extreme Cashmere oder Iris von Arnim. Der Strick nimmt der Jeans optisch etwas von ihrer Festigkeit.
Der Akzent: Eine Lederjacke ergänzt eine glatte, klar definierte Oberfläche und verleiht dem Outfit mehr Struktur. Bei Marken wie Jitrois oder Utzon kannst du nach entsprechenden Leder-Pieces schauen.
Das Finish: Ein kleines Seidentuch am Hals oder an der Tasche bringt eine weitere Textur ins Spiel, ohne den Look zu dominieren.
Das Ergebnis ist eine Kombination aus Denim, Cashmere, Leder und Seide, bei der jedes Material eine eigene Funktion übernimmt.
Du kannst denselben Look mit wenigen Handgriffen verändern: Ohne Lederjacke wirkt er weicher und reduzierter, mit einer Seidenbluse statt Cashmere eleganter. So entstehen aus wenigen Kleidungsstücken unterschiedliche Outfits.
Materialien bewusst zu kombinieren bedeutet deshalb vor allem, die Möglichkeiten deines Kleiderschranks neu zu entdecken. Nicht die Anzahl deiner Pieces entscheidet darüber, wie abwechslungsreich du dich kleidest, sondern die Art, wie du sie zusammenbringst.

Häufig gestellte Fragen zu Materialien

Wie kombiniert man verschiedene Materialien in einem Outfit?

Am einfachsten kombinierst du zwei bis drei Materialien mit unterschiedlichen Oberflächen, beispielsweise glattes Leder mit weichem Cashmere oder Denim mit fließender Seide. Wähle ein dominantes Material und halte die übrigen Elemente zurückhaltender, damit ein harmonisches Gesamtbild entsteht.

Welche Materialien passen besonders gut zu Leder?

Leder lässt sich gut mit Cashmere, Strick, Denim und Seide kombinieren. Strick schafft einen weichen Kontrast, Denim wirkt lässiger und Seide bringt eine fließende, oft leicht glänzende Oberfläche in den Look.

Wie kombiniert man Cashmere, ohne dass ein Outfit langweilig wirkt?

Kombiniere Cashmere mit Materialien, die eine deutlich andere Struktur besitzen, etwa Leder, Denim oder Seide. Auch unterschiedliche Silhouetten, beispielsweise ein weiter Cashmere-Pullover zu einer schmalen Hose, können für mehr Spannung sorgen.

Wie viele verschiedene Materialien sollte man in einem Outfit kombinieren?

Zwei bis drei unterschiedliche Materialien sind ein guter Ausgangspunkt, aber keine feste Regel. Entscheidend ist, dass eine Textur die Hauptrolle übernimmt und die übrigen Materialien den Look ergänzen, statt miteinander zu konkurrieren.

Wie kann man mit denselben Kleidungsstücken unterschiedliche Looks stylen?

Verändere gezielt ein Material oder ein einzelnes Kleidungsstück. Eine Jeans mit Cashmere wirkt entspannt, mit einer Seidenbluse eleganter und mit einer Lederjacke markanter. Schuhe und Accessoires können die Wirkung zusätzlich verändern, ohne dass du das gesamte Outfit austauschen musst.